Der Billy Meier Hoax
Billy Meiers (
Eduard Alber Meier) Ufogeschichten wurden erstmals 1965 öffentlich während eines Militärputsches und bürgerkriegsähnlichen Unruhen in der Türkei. Er war schwer verletzt mit einer diletantisch behandelten Schußverletzung vom roten Kreuz am Straßenrand gefunden worden. Ihm wurde vorgeworfen, nach seiner Desertion von der französischen Fremdenlegion jahrelang als Söldner gearbeitet zu haben und sich in diesem Zusammenhang auch die Verletzung zugezogen zu haben. Dabei entstanden die ersten Kontaktberichte in der bis heute beibehaltenen Form eines Lebenslaufes, der ursprünglich von seinem Anwalt niedergeschrieben wurde.
Auf den Erklährungsnotstand, wie er ohne Papiere in die Türkei gekommen sei, was er dort gemacht habe und wie er sich die Verletzung zugezogen habe, erzählte er die Ufogeschichte, er werde von einem Außerirdischen namens Asket zum Propheten ausgebildet und sei von ihr in die Türkei gebracht worden; Die Schußverletzung sei ihm durch feindliche außerirdische Intelligenzen mit einer Strahlenwaffe zugefügt worden. Der Vorfall wurde von anerkannten Ufologen untersucht und als offensichtliche Ausrede bezeichnet. Sicher ist, daß er zum Zeitpunkt der Erzählung der Asket-Geschichte starke Morphiummedikamente bekam und unter Fiberschüben litt; Dabei redete er sich zwanghaft ein, Asket werde kommen und seinen Arm retten, weshalb er eine Amputation ablehnte.
Nach der viel zu späten Amputation wurde er von der Türkei begnadigt und in die Schweiz gebracht, wo seine Verwandten ihm nicht mehr aufnehmen wollten; Er wurde von den Sozialbehörden in einer Frauen-WG untergebracht, die in der prüden Schweiz schon vorher als ProblemWG im Zusammenhang mit der 68ger-Generatinon galt und sich mit fernöstlichen Religionen befaßte. Hier entschtanden in einer wahren Schreibwut die meisten Kontaktberichte, jetzt mit der Außerirdischen Semjase von den Plejaden und Arahat Aratesata. Semjase zeigte in Ihren jetzt hauptsächlich esoterischen Reden starke Ähnlichkeiten mit dem hinduistischen Semjase-Kult; Ihre ausschließlich gemalten Bilder (keine Fotos mehr) ähnenlten ebenfalls hinduistischen Darstellungen der Göttin Semiase.
Mitte der 70ger eskalierte dann der Streit dieser Billy-Meier-WG mit dem Dorfpfarrer, der von den Schriften der WG erheblich provoziert wurde und die päpstliche Inquisition einschaltete, was zu häufigen Nachbarschaftskonflikten und Streitereien mit päpstlichen Exzorzisten führte. Anlass dafür waren vor allem Billys Behauptungen, er wäre die Wiedergeburt von Jesus und von Mohammed, die vor allem in seinem Buch "Talmud Jmmanuel" wiederzufinden sind.
Nach einer Unterschriftenliste verlangte dieWinterturer Stadtverwaltung einen Umzug der Billy-Meier-WG und bot unter Beteiligung der Fremdenverkehrsbehörden und militärischer Kreise als neuen Wohnsitz einen heruntergewirtschafteten Bauernhof in Hinterschmidrüti an, den diese WG nur bewohnte und im Laufe der Jahre zum Semjase-Silver-Star-Center ausbaute. Mit der Gründung der FIGU (freie Interessengeinschaft für Grenzwissenschaften und Ufologiestudien) als harmlose gemeinnützige Tauschbörse von Ufobildern gingen dann die öffentlichen Streitereien weiter.
Die bestimmende Rolle von Billy Meier wurde kritisiert; Es gab Urheberrechtskonflikte für Ufobilder. Billy Meier wurde vorgeworfen, für den CIA zu arbeiten und absichtlich Ufobilder lächerlich zu machen, indem er die gleichen Bilder mit lächerlichen Stories veröffentliche. Aber einige der Aussteiger boten aber noch bis in die 90ger hinein Rundflüge über das FIGU-Gelände an, in denen sie amerikanischen Touristen UFO-Sichtungen versprachen. Das massive Räuchern in schlecht belüfteten (geheimen) unterirdischen Räumen auf dem Gelände des Semjase-Silver-Star-Centers wurde auch oft als Erklärung für die Ufovisionen Billy Meiers angeführt und soll gegen deutsche Drogengesetze verstoßen. Strafbefehle oder Drogenkontrollen gab es aber nie.
Nach und nach kamen auch die großen Billy-Meier-Klassiker als Streitereien um UFO-Fälschungen in die Presse.
Der erste FIGU-Klassiker war ein Video, in dem ein Ufo um einen Baum kreiste. Dieses wirkte zwar auf den ersten Blick so, als hänge das Ufo an einem Faden; Dies störte aber zunächst nicht die Ufoszene. Doch in einem UFO-Kongress kam es zum Eklat, als ein Zwischenrufer nur naiv fragte, wo der Baum stehe; Er wolle das Video verifizieren. Billy Meier reagierte mit einem Wutanfall und erklärte (und verbreitet dies bis heute), der Baum wäre von den Aliens in der Vergangenheit eliminiert worden und habe daher natürlich nie existiert.
Auch beim zweiten FIGU-Klassiker kam Billy Meier einige Zeit später sein aufbrausendes Temprament in die Quere. Aussteiger errinnerten sich, daß Billy Meier einige Zeit vorher von amerikanischsprachigen Leuten unter Druck gesetzt wurde, einige israel- und USA-kritische Passagen in seinen Kontaktberichten zurückzunehmen. Das taten Billys Aliens natürlich aus Gewissensgründen nie. Dann reagierte Billy Meier plötzlich unberechenbar hysterisch auf Veröffentlichungen, seine
Bilder von Asket sähen einer namentlich genannten Tänzerin einer Dea-Martin-Schau ähnlich. Mit dem Namen konnte Billy Meier offensichtlich etwas anfangen, er machte sofort in Wutanfällen die CIA für die Indiskretionen verantwortlich und behauptete, die CIA hätte ihm die Bilder unter seine Unterlagen geschmuggelt. Später dann in Veröffentlichungen die Version in alter Billy-Meier Manier, Asket käme aus dem Paralleluniversum DAL, was auch eine parallele Realität wäre, und da könne so was schon mal vorkommen, daß ihr Gegenstück hier eine Tänzerin in einer Dean-Martin-Show wäre. Wirklich aufgeklärt wurde dieser Vorfall übrigens nie, da anerkannte Ufologen nur stark geschminkte und vorteilhaft ausgeleuchtete Filme der Dame ausfindig machen konnten, auf denen man wenig echte Gesichtszüge erkennen konnte, und da die Dame sofort eine gerichtliche Verfügung gegen Belästigungen durch Ufologen durchsetzte und zeitweise durch das Rotlichtmilieu von Las Vegas geschützt wurde.
Ufologen waren seitdem überzeugt, daß der CIA sämtliche UFO-Bilder der Asket-Reihe angefertigt hat, da außerdem auch weiterhin alle aufgeflogenen Spuren von Fälschungen in die USA zeigten; So zum Beispiel, als seine Kritiker die Vorlagen von Dinosaurier-Bildern der Asket-Reihe in amerikanischen Kinderbüchern wiederfanden, die offensichtlich abfotographiert worden waren. Zumal auch das Publikum von Billy Meier hauptsächlich in den USA war.
Billy Meier wurde jetzt zunehmend professioneller. Seine Ufos wurden ab jetzt in der Schweiz fotographiert, seine Gesichtszüge verbarg er unter einem Rauschebart, wodurch seine peinlichen Grimassen unter Stresssituationen und Wutanfällen nicht mehr zu erkennen waren, auf Enthüllungen in den USA reagierte er meist mit der Antwort, seine Texte seien ja völlig falsch ins Englische übersetzt worden. Auf dem Semjase-Silver-Star-Center galten jetzt Hausverbote und Fotographierverbote, bei Ufolandungen wurde nur noch handverlesenes Publikum als Zeuge zugelassen. Bilder der Gesichter von Aliens gab es nur noch gemalt.
So waren beim nächten Billy-Meier-Klassiker keine Peinlichkeiten mehr zu verzeichnen. Asket hatte nach vielen Semjase-Jahren nochmal vorbeigeschaut und wutentbrannt mit ihrer Strahlenwaffe ein Loch in einen Baum auf dem FIGU-Gelände geschossen. Kritiker wie Däniken und andere Ufologen wollten die Beweise aber nicht anerkennen und wurden nach kurzer Besichtigung der Spuren des Geländes verwiesen. Das Loch könne auch von einem Bohrer stammen, der durch falsche Handhabung im Baum heißgelaufen wäre; Das Bild, das den jubelnden Schützen zeige (leider nur einen Arm), sähe einer goldbeschicheten Folie für ein Übergangsschück einer Schlauchmanschette für Heizungsisolierungen ähnlich, das zur Wärmeisolation von Heizungsanlagen im gut sortierten Fachhandel erhältlich gewesen sein soll. Teile der Strahlenwaffe sähen Vorrichtungen ähnlich für die einarmige Bedienung von Gewehren, und der einarmige Billy Meier war Waffennarr. (Ähnlichkeiten mit Handfeuerwaffen der StarTrek-Reihe sind ihm nicht anzulasten; die Filme wurden später produziert). Einzig sicherer Gegenbeweis: Das Loch zeigte nicht auf die Stelle, an der Asket auf dem Foto stand; Es zeigte sogar nirgendwo hin, von wo man aus größerer Entfernung auf den Baum schießen konnte, daran änderten auch nicht Billy Meiers umfangreiche Beschreibungen der hochentwickelten Technologie dieser Strahlenwaffe nichts, die angeblich durch davorstehende Gegenstände hindurchschießen könne, ohne diese zu beschädigen. Das Loch war nur von 1 bis 2 Metern Umkreis zu erreichen und hatte auffallend die Höhe und Winkel, in den man handlich eine schwere Bohrmaschine halten kann. Klares Billy-Meier-Urteil: Hausverbot. Däniken nahm den Billy-Meier-Fall nicht in seine Bücher auf und verlohr nie wieder ein Wort darüber. (Wie über viele andere Fälschungen, deren Aufnahme in seine Bücher er abgelehnt hatte)
Ende der 80ger war die Billy Meier-Kult auf dem Höhepunkt. Daran änderte auch das stark angewachsene Heer seiner Kritiker nichts. Neu auf den Plan trat nur nach einem Wechsel der neue Kommandant der Schweizer Armee, der für den Schießpatz nahe des FIGU-Geländes verantwortlich war. Er beschuldigte Wehrpflichtige, von dem Schießplatz aus mithilfe militärischen Gerätes und Munition Ufos vorgetäuscht zu haben; Er ließ einige Radaranlagen umstellen und verdächtigte Militärangestellte, sie würden damit nachts in das FIGU-Gelände hereinstrahlen, um Ufos vorzutäuschen, und verwies auf die Gesundheitsgefahren von Mikrowellenstrahlung. (Handys gab es damals noch nicht.) Er nannte Billy Meier einen Schandflecken der französischen Fremdenlegion wegen seiner Desertion unter Mitnahme seiner Waffe nervte die schweizer Polizei mit französischen Steckbriefen. Man kannte sich anscheinend noch aus Billys Fremdenlegionärszeit in Algerien. Dann wurde der Schießplatz zum Abwurfgelände von Bombenatrappen zu Trainingszwecken von der schweizer Luftwaffe genutzt, wobei die Starfighter auffallend dicht über das FIGU-Gelände flogen. Die FIGU ging wegen Dachschäden mehrmals vor Gericht.
Der Streit eskalierte weiter, als dann auch FIGU-Kritiker in Deutschland über amerikanische Tiefflüge über ihren Privatwohnungen klagten und erreichten den Höhepunkt mit dem Absturz eines Militärflugzeuges in Remscheid in der Nähe eines FIGU-Kritikers. (Noch näher wohnen allerdings Mitglieder einer Bürgerinitiative gegen Tiefflüge, die als Protest wasserstoffgefüllte Luftballons mit einem Radarreflektor an exakt 50 Meter langen Schnüren fliegen ließen.)
Nach den chaotischen Untersuchungen der amerinanischen nationalen Sicherheit in Remscheid waren alle Ufologen wieder geeint und sicher: Die Amis machen Jagt auf Billys Aliens.
Dann gab es nach 1990 einen Absturz des FIGU-Erfolges. Billy hatte zwar die deutsche Wiedervereinigung vorhergesagt, aber erst, nachdem 300 Atompilze in Deutschland glühen würden. Diese 300 Atompilze spielten auch eine zentrale Rolle in seinen apokalyptische Visionen vom Ende der Religionen und vom Beginn des Wassermannzeitalters. Offenbar hatten die Fans doch gemerkt, daß man sich in einer alternierenden Realität befand und drehten ihm den Rücken zu, da seine apokalyptischen Visionen auch nicht mehr zum Zeitgeist mit Ende des kalten Krieges usw. passte.
Billy Meier wurde friedlicher und vertrug sich jetzt sogar wieder mit dem Vatikan. Im Zuge der Reformen der römisch-katholischen Inquisition unter Kardinal Ratzinger wurde er anscheinend von seinem Stammplatz der Nummer 5 der potentiellen Antichristen auf den inquisitorischen Listen gestrichen, vertrug sich wieder mit Pfarrer Zimmermann, und beide brachten das Buch "Rund um Pfarrer Zimmermann" heraus, das in den Dialogen auch Stellen der Kirchenargumente enthalten soll, die von Kardinal Ratzinger (späterer Papst Benedict XVI) zumindest gegengelesen worden sein sollen). (Hinweis: Das Buch verschwand 2009 wieder aus dem
Handel.) Man will die alten Todfeinde Billy Meier und Pfarrer Zimmermann zum ersten mal regelmäßig zusammen in einer Dorfkneipe bei einem Bierchen zusammensitzen sehen haben beim Korrekturlesen - wo beide doch strikten Alkoholverbot predigen. Die deutschen evangelischen Kirchen bezeichnen die FIGU aber weiterhin als UFO-Sekte und zählte sie gemeinsam mit Ashtar Command und Heavens Gate auf.
1998 wurden in der Schweiz nochmal Billys Fotos von Asket als Fälschungen öffentlich entlarvt. Billys offizielle Ehefrau Kalliope trennte sich gleichzeitig von der Gruppe und bezeichnete ebenfalls die Meyerschen Fotos als Fälschungen. Danach war von der Gruppe einige Zeit nichts zu hören; Allerdings weisen Ufologen darauf hin, dass die Tänzerin, die Asket ähnlich sieht, nach wie vor nichts gegen die Veröffentlichung der Asket-Fotos unternommen hat, was ihr möglich wäre und in ihrer Branche eigentlich auch absolut üblich wäre. Die Tänzerin hat auch nie in Interviews Stellung genommen zu den Ähnlichkeiten zwischen den Meyerschen Bildern und ihr. Auch die Zusammenhänge mit dem amerikanischen FIGU-Ableger unter Wendelle Stevens wurden nicht gelüftet. Die Sekte hat seit den 90´gern in den USA die meisten Anhänger. So wichtig allerdings diese Bilder für Ehefrau Kalliope sein mögen (auch im Zusammenhang mit Billys Verhältnis zu Vielweiberei und ehelicher Treue..), für Ufologen sind die Asket-Bilder, auf denen sowiso kein Ufo zu sehen ist, eher uninteressant. Auf anderen Ufo-Bildern von Meier sind ausreichend Fehler und Fälschungen bewiesen worden.
Es gibt neuerdings sogar wieder etliche Zeugen, daß Billy wieder auf FIGU-Vorführungen regelmäßig in Ufos ein- und ausgehe und noch jede Menge Bilder von anderen Planeten und von Ufos mache.
2005 führte die Sekte nochmal einen Prozess durch alle schweizer Instanzen gegen die Ufo-Sekte der Raelianer. Billy Meyer wurde in letzter Instanz verboten, Aussteiger, Abtrünnige und Konkurrenten oder andere Sekten mit psychiatrischen Schimpfworten (schizopren, Lügner, Scharlatan) zu betiteln. Bis heute sind aber dennoch derartige Zitate von Billy Meier veröffentlicht, unter anderem sogar auf der Wikipedia-Seite der Sekte. Nur die derartigen Äußerungen direkt gegen die Realianer sind verschwunden.
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Billy Meier hat zwar nur wenig anerkannte Literatur zuwegegebracht. Seine Spuren sind aber in der Science-Fiction-Literatur zu finden, seine Grundideen lassen sich in einigen Erfolgsautoren wiederfinden, die er inspiriert hat:
Das Buch Alien soll durch Billys Streit mit dem Vatikan inspiriert worden sein. Im Film Alien1 lassen sich einige Grundelemente von Billy Meiers Geschichten wiederfinden. Der Film Alien3 wirkt sogar in Teilen wie offene Kritik an der FIGU.
In dem Buch und dem Film "Per Anhalter durch die Galaxis" soll im zweiten Buch "Das Restaurant am Ende des Universums" die Figur des "Großen Propheten Zarquon" eine Karikatur der Billy-Meier-Schrift "Arahat Arathesata" sein.
In einer Serie der Star-Trek-Reihe soll durch Billy-Meier-Anhänger in den Filmstudios durchgesetzt worden sein, daß die wissenschaftlich hochwertige Computeranimation von unserem Sonnensystem im Vorspann durch eine sehr unwissenschaftlich programmierte Animation der Plejaden ausgewechselt wurde. Die Plejaden-Animation hatte keinerlei Zusammenhang zum Inhalt.
Eine Strahlenwaffe, die in 3 Startrek-Folgen gezeigt wird, hat starke Ähnlichkeit mit der vor 8 Jahren vorher von Billy auf Alien-Fotos gezeigten Strahenwaffe.
- Die Stargate-Serie soll ebenfalls durch die Kritik an Billy Meier inspiriert worden sein. Mehrere Rollen in der Serie sollen geradezu als Karikatur über Billys Außerirdische zurechtgeschnitten sein.
- Die Parallelen dieser Sekte zum Kino-Film "Alarm im Weltall" hat aber die Sekte abgekupfert. Der Film war eindeutig früher veröffentlicht als die Schriften der Sekte. Vor allem einige der harmonischen Geräusche der Ufos, denen die Sekte eine mystische Bedeutung gibt, scheint die Sekte sogar direkt aus dem Film kopiert zu haben. Auch Ähnlichkeiten mit der Scifi-Serie "Raumpatroullie Orion" hat die Sekte mit Sicherheit abgekupfert.
- Ähnlichkeiten mit dem Kinofilm "Cocon" sollen aber darauf zurückzuführen sein, dass der Drehbuchschreiber von Cocon ein Billy-Meier-Fan war.
Die Glaubensgrundsätze, die er in seinen Schriften an seine Anhänger verbreitete und die auch die eigentliche Grundlage der FIGU-Aktivitäten sind, waren:
- Billy Meier sei von Semjase als Prophet ausgebildet worden und sei als einziger Mensch berechtigt, mit ihr zu kommunizieren.
- Die Kontaktberichte kritisieren sehr stark den Vatikan, dessen baldiges Ende sie vorhersagen genauso wie das Ende aller Religionen; Diese sollen durch Semjases Geisteslehre abgelöst werden.
- Semjase spricht sich gegen die Todesstrafe und gegen die Abtreibung (nach dem selbst Festgelegten Zeitpunkt von 3 Wochen nach der Zeugung) aus. Dies wird begründet damit, daß dies ihre astrologischen Berechnungen durcheinanderbringe.
- Semjase begründet, warum ein Mann mehrere Frauen haben darf, eine Frau aber nur einen Mann; Begründung wir im Koran.
- Semjase stellt verschiedene chaotische und unwissenschaftlich wirkende Forderungen in Sachen Umweltschutz u.ä. auf; Teile davon errinnern an indianische Religionen.
- Semjase fordert von ihren Gläubigen Meditation unter Verwendung von asiatischen Räucherstäbchen und Weihrauch; Ansonsten Parallelen zu asiatischen Religionen.
- Glaube an Wiedergeburt, allerdings nach eigenen Regeln. Wiedergeburt von Menschen erfolgt nur wieder in Menschen (und nicht in Tieren wie in asiatischen Religionen); Zur Belohnung kann man bei den Außerirdischen Wiedergeboren werden. Widersprochen wird der Auffassung, der Geist könne alle materiellen Grenzen überwinden und überall wiedergeboren werden. Befürwortet wird die Auffassung, die auch in den typischen Selbstmordsekten wie Heavens Gate vorkommt, dass die menschliche Seele (Geist) nur auf dem gleichen Planeten wiedergeboren werden kann und diesen Planeten nur durch Mitnahme von einem Ufo verlassen kann.
- Als härteste Strafe nennt diese Gruppe die "totale Elimination", womit die Vernichtung der Geistform (Seele) gemeint ist und die durch die Außerirdischen erfolgen kann.